Kürbisfest in Pulkau

Pulkau liegt im Weinviertel in Österreich. In dieser kleinen Stadt nahe der tschechischen Grenze findet alle fünf Jahre das Kürbisfest statt. Dabei dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um den Kürbis. Anarinya wurde vom Organisationskomitee eingeladen, den Besuchern mit Tanz und Musik ihren Aufenthalt in Pulkau zu versüssen. Für diesen Anlass erarbeiteten wir in einem Gruppen – Improvisationsprozess die Musik und den Tanz zum Thema Samhain.

Das Samhain – Fest symbolisiert das Ende des Sommers und den Beginn des dunklen Halbjahres. An diesem Tag – so glaubten die Kelten – sei die Grenze zwischen den Welten offen. Die Bewohner der Anderswelt Feen und Elfen, aber auch die Geister von Verstorbenen treten hinüber und besuchen unsere Welt.

Wie jede/r sich vorstellen kann, stellt die demokratische Choreographie- und Musikgestaltung unsere Gruppe vor ziemliche Herausforderungen☺. Klar, jede/r wollte sich einbringen und etwas beitragen, was uns schliesslich viele Stunden später auch gelang. Die Musik, mit Digeridoo und Hang mal mystisch, durch Djembe und Darabouka dann wieder stürmisch, wurde passend zum Tanz komponiert. Oder war es doch umgekehrt? Die Grenzen verschwimmen auch hier. In unserem Tanz erwecken die Hexen Geister zum Leben. Sie holen sie in unsere Welt und vereinigen sich mit Ihnen in einem rasanten Tanz, bevor sie wieder in die Anderswelt zurückkehren.

Der Auftritt oder besser gesagt die Auftritte in Pulkau waren ein voller Erfolg. Die fünf bis sechs Auftritte am Samstag und am Sonntag umfassten meist etwa fünf Choreographien. Zwei Tage tanzen – non - stop waren sowohl anstrengend (kleiner Tipp: Umzüge mitzutanzen ist viel anstrengender als es aussieht) als auch lehrreich und natürlich haben wir uns prächtig mit den Weinviertlern amüsiert. Vielen Dank Pulkau!

Viel Spass mit den Fotos!

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